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Umwelt und Soziales
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‚GreenFuture‘-Strategie von ŠKODA

Eine verantwortungsvolle und nachhaltige Produktion sowie verbrauchseffiziente Fahrzeuge: Das sind wesentliche Elemente der Umweltstrategie ,GreenFuture‘ von ŠKODA. Sie sah vor, die Umweltauswirkungen der Produktion gemessen an den Kennzahlen von 2010 bis 2018 um 25 Prozent zu senken. Doch bereits 2016 hatte ŠKODA seine Bemühungen so konsequent vorangetrieben, dass diese Zielmarke auf 45 Prozent erhöht wurde. Das heißt: Innerhalb von acht Jahren werden sich die Umweltauswirkungen nahezu halbiert haben.

„Oberstes Ziel der ŠKODA ,GreenFuture‘-Strategie ist es, die Nachhaltigkeit des Unternehmens weiter zu verbessern“, erklärt Michael Oeljeklaus, ŠKODA Vorstand Produktion und Logistik. „Dies haben wir in den vergangenen Jahren erfolgreich umgesetzt. Unser Fokus lautet: effiziente Fahrzeuge und ein sparsamerer Umgang mit Ressourcen im gesamten Unternehmen. Auch in den nächsten Jahren werden wir unsere Umweltstrategie akribisch umsetzen. Zur weiteren Reduzierung des Energieverbrauchs in der Produktion setzen wir auf moderne Technologien mit möglichst hoher Energieeffizienz“, so Oeljeklaus weiter.

ŠKODA setzt sich traditionell aktiv für nachhaltigen Umweltschutz ein. Das Unternehmen treibt seine vielfältigen Umweltaktivitäten im Rahmen der Strategie ,GreenFuture‘ voran. Diese beruht auf mehreren Säulen: ,GreenFactory‘ fasst alle Aktivitäten zugunsten einer ressourcenschonenden Produktion zusammen. ,GreenProduct‘ befasst sich mit der Entwicklung möglichst umweltgerechter Fahrzeuge. Der Kraftstoffbedarf steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie Materialien und Recycling. Mit ,GreenRetail‘ fördert die Marke das umweltschonende Wirtschaften ihrer Händlerbetriebe und Werkstätten.

Beispiel ,GreenFactory‘: Kennzahlen wie der Energie- und Wasserverbrauch oder die entstehende Abfallmenge bei der Herstellung pro Fahrzeug sowie Emissionen von CO2 und sogenannten Volatile Organic Compounds (VOC) – wie sie etwa beim Lackieren der Karosserien entstehen – werden exakt gemessen und optimiert. Bei diesen Faktoren erzielte ŠKODA zwischen 2010 und 2015 durchschnittlich bereits eine Umweltentlastung von 35,8 Prozent. Um diesen positiven Trend zu beschleunigen, hat das Unternehmen 2016 noch ambitioniertere Umweltziele festgelegt, die Umweltauswirkungen seiner Produktion gegenüber 2010 nahezu zu halbieren.

Im Einzelnen: Der Energiebedarf für die Produktion soll in diesem Zeitraum um 30 Prozent sinken. Der Zielwert für die CO2-Emissionen pro produziertes Fahrzeug lautet nun minus 55 Prozent. Die Abfallmenge pro Fahrzeug wird bis 2018 um 70 Prozent vermindert, der Wasserverbrauch um 25 Prozent und die VOC-Emissionen um 45 Prozent. Die auf 45 Prozent erhöhten Einsparungsziele resultieren aus konkreten Maßnahmen wie beispielsweise die Regulierung der Lüftungsanlage, die Installation von Sparlampen sowie die Reduzierung entstehender Abfallmengen bei der Herstellung pro Fahrzeug.

Das dazugehörige Maßnahmenpaket erstreckt sich auf alle Bereiche des Unternehmens. So entfällt beispielsweise rund ein Viertel des gesamten Strombedarfs eines Werks auf die Klimatisierung der Fertigungshallen – folglich steht dieser Posten im ,GreenFuture‘-Programm von ŠKODA weit oben. Durch eine neue Steuerung der Lüftungstechnik spart das Unternehmen pro Jahr 3.500 MWh – das entspricht dem Energieverbrauch von 875 Haushalten. Neue Kompressoren in den Presswerken, die mit geringerem Luftdruck arbeiten, erzielen Einsparungen von 1.600 MWh Strom.

Allein im Werk Kvasiny bewirkt eine innovative Hallenbeleuchtung eine Senkung des Strombedarfs um 1.500 MWh pro Jahr. In mehreren Hallen, wo fertiggestellte Fahrzeuge auf ihre Auslieferung warten, installierte ŠKODA ebenfalls energiesparende Lichtquellen, die den Stromverbrauch halbieren. Dank einer cleveren Abschaltautomatik geht das Licht außerdem von allein aus, sobald kein Betrieb in den Hallen herrscht.

Bereits 2014 wurde die Abfallmenge pro gefertigtes Auto von 16,8 kg innerhalb eines Jahres auf 15,1 kg gesenkt. Im Jahr 2016 wird ŠKODA das Volumen der deponierten Abfälle aus eigenen Fertigungswerken um insgesamt 4.000 t reduzieren – dies entspricht einer Abfallverminderung von über 50 Prozent auf 7,8 kg pro Fahrzeug zwischen 2014 und 2016. Darüber hinaus wird der Abfall nicht mehr gelagert, sondern zunächst getrennt und energetisch wiederverwertet. Eine von zahlreichen Verbesserungen dabei: Im Produktionsprozess benutzte Öle werden gefiltert und erneut verwendet. Das spart Rohstoffe und vermindert die Abfallmenge.

Ein wichtiger Faktor der nachhaltigen Produktion ist der Energieversorger ŠKO-ENERGO, an dem ŠKODA AUTO a.s. zu 46 Prozent beteiligt ist. Seit Beginn der Partnerschaft 1995 konnten die beiden Unternehmen den Energieverbrauch pro produziertes Fahrzeug mehr als halbieren. Der jährliche Wasserverbrauch lag bereits 2016 mit 1,5 Millionen Kubikmetern auf dem Niveau von 2010 – in Relation zum Anstieg der Fahrzeugproduktion hatte sich der Wasserverbrauch um rund 30 Prozent pro produziertes Fahrzeug verringert. Der verstärkte Einsatz von Biomasse für die Stromerzeugung im ŠKO-ENERGO Heizkraftwerk Mladá Boleslav erspart im Vergleich zur Verbrennung von Kohle und Gas bis zu 130.000 t CO2-Emissionen pro Jahr. Auch durch diese fortschrittliche Art der Energieversorgung verbesserte sich die CO2-Bilanz pro produziertes Fahrzeug zwischen 2010 und 2015 um mehr als 46 Prozent.

Die zweite Säule ,GreenProduct‘ rückt die Neuwagen von ŠKODA in den Mittelpunkt. So zeichnet sich zum Beispiel der OCTAVIA durch eine Recycling-Quote von 85 Prozent des Fahrzeuggewichts aus. Darüber hinaus überzeugt die gesamte Modellpalette von ŠKODA seit 2015 mit modernen und hocheffizienten Motorisierungen, die allesamt die strikten Emissionsgrenzwerte der EU-6-Norm erfüllen. Dabei sind die spritsparenden ŠKODA Green tec-Technologien wie Bremsenergierückgewinnung und Start-Stopp-Automatik bei fast allen Modellen serienmäßig an Bord. Die tschechische Traditionsmarke reduzierte den CO2-Ausstoß ihrer Modellpalette binnen fünf Jahren um 18 Prozent – bis 2020 will ŠKODA die Kohlenstoffdioxid-Emissionen um weitere 18 Prozent minimieren. Zudem treibt der Hersteller die Elektrifizierung seiner Modellpalette intensiv voran. Den Anfang macht bereits 2019 der ŠKODA SUPERB mit Plug-in-Hybridantrieb. 2020 folgt das erste rein elektrisch betriebene Serienfahrzeug der Marke. Bis 2025 wird ŠKODA das Angebot auf fünf rein elektrisch angetriebene Automobile ausbauen.

Der Erfolg des Umweltengagements von ŠKODA fußt auch auf den ,GreenRetail‘-Maßnahmen. Dank der Umstellung auf das neue Corporate Design präsentieren sich die Showrooms der ŠKODA Vertriebspartner auch energetisch auf dem aktuellsten Stand. Hierzu tragen sowohl die verwendeten modernen Materialien als auch die Isolierung nach aktuellen Standards bei. Das Resultat: Der zum Heizen respektive Klimatisieren der Räume erforderliche Energiebedarf der ŠKODA Autohäuser ist über das gesamte Jahr hinweg deutlich geringer. Bis Ende des Berichtsjahres hatten schon 80 Prozent aller weltweiten ŠKODA Betriebe die Um- oder Neubauten und die damit verbundene Energieeinsparungen realisiert.

Zugleich will ŠKODA die Menschen für das Thema Umweltschutz sensibilisieren und sie zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen animieren. Deshalb unterstützte der Hersteller zum Beispiel den ,Tag der Erde‘. 2017 stand er unter dem Motto ,Green IT fürs Klima. Unsere Kommunikation wird grüner!‘. Jedes Jahr am 22. April widmen weltweit mehr als eine Milliarde Menschen in 175 Ländern einen ganzen Tag dem Schutz des Blauen Planeten. Im Heimatland der tschechischen Traditionsmarke befreiten 2017 zahlreiche ŠKODA Mitarbeiter den Krkonoše Nationalpark (KRNAP) von achtlos weggeworfenem Abfall. Die Beschäftigen der Marke packten bereits zuvor bei der landesweiten Aktion ,Ukliďme Česko‘ (sinngemäß: ,Wir machen Tschechien sauber‘) tatkräftig mit an. Bei der Initiative, die der Autohersteller als Hauptpartner gefördert hat, sammelten mehr als 150 Freiwillige an den Produktionsstandorten Mladá Boleslav und Kvasiny 2,5 Tonnen Müll ein.

Auch bei seinen Auszubildenden legt ŠKODA neben der Vorbereitung auf die Anforderungen im Beruf großen Wert auf Umwelterziehung. Während ihrer Ausbildung besuchen die Schüler beispielsweise den Energieversorger ŠKO-ENERGO und pflanzen Setzlinge im Rahmen des Projekts „Für jeden in Tschechien verkauften ŠKODA ein neuer Baum“. Darüber hinaus erfahren die Schüler in Vorträgen von Experten des Fachbereichs Ökologie und Arbeitsschutz wichtige Aspekte zum Umweltschutz. ŠKODA hat eine spezielle Facebook-Gruppe ins Leben gerufen, die, in Anlehnung an die ŠKODA Umweltstrategie, auf den Namen ‚GreenFuture‘ hört. Dort können sich die Schüler über ihre Umweltaktivitäten austauschen.
 
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Verantwortung für Mensch und Umwelt

Als verantwortungsvoll agierendes Wirtschaftsunternehmen ist ŠKODA Teil des Gemeinwesens und Förderer des Gemeinwohls. In Deutschland verbindet die Marke eine langfristige Partnerschaft mit der Kindernothilfe.

Zwei Projekten, die sich die ambulante Betreuung schwerstkranker Kinder daheim zum Ziel gesetzt haben, stellt ŠKODA Fahrzeuge zur Verfügung. Das KinderPalliativTeam Südhessen kann für die Betreuung kleiner Patienten in einer Region, die von Rüdesheim bis Fulda und von Butzbach bis Hirschhorn am Neckar reicht, auf einen ŠKODA  vertrauen. Das KinderPalliativTeam Südhessen ermöglicht es Familien, die Zeit mit ihrem schwerkranken Kind bis zuletzt zu Hause verbringen zu können. Das Team bietet eine zuverlässige medizinische Versorgung und psychosoziale Unterstützung in häuslicher Umgebung. Rund um die Uhr sind die Mitglieder in Rufbereitschaft. In Bielefeld nutzen die Mitarbeiter der Aktion „Der Weg nach Hause“ ein Modell von ŠKODA zu Hausbesuchen im Raum Ostwestfalen.

In ganz besonderer Weise ist ŠKODA AUTO Deutschland mit der Stiftung Bärenherz verbunden. Sie finanziert Kinderhospize in ganz Deutschland und unterhält mit Kinderhospizen in Leipzig und in Wiesbaden Einrichtungen, in denen unheilbar kranke Kinder die letzten Wochen oder Monate ihres Lebens zusammen mit ihren Familien oder auch alleine verbringen können. ŠKODA AUTO Deutschland unterstützt die Stiftung und das Wiesbadener Kinderhospiz mit Taten, finanziellen Zuwendungen und einem Fahrzeug.